Die Wirbelsäule: zentrales Stützorgan

Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungsorgan für alle Funktionen der Organe, Gewebe ja jeder Zelle unseres Körpers.
Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen des Gewebes – nicht nur am Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion – sind häufig verur- sacht durch eine Störung der aus dem Rückenmark herausführenden Nerven infolge einer Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel. In solchen Fällen kann der Ansatzpunkt für eine wirkungsvolle Therapie hierin liegen und die sensible und geübte Hand des Therapeuten fühlt die Fehlstellung der Wirbel und korrigiert sie.
Die Wirbeltherapie nach Dorn ist eine im Prinzip sehr einfache, daher auch ungefährliche und dennoch sehr wirksame Behandlung, mit der auch der Laie sich selbst und seinen Mitmenschen in vielen Fällen gut helfen kann. Voraussetzung dafür ist eine sensible und sichere Hand und – nach der ersten Anleitung – viel praktische Übung und Erfahrung.

Blockaden durch Wirbelfehlstellung

Menschen mit langandauernden Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen hören – wenn die Spritzen nicht mehr helfen – häufig von ihrem Arzt, das sei Abnützung und man könne nichts dagegen tun. Das ist grundsätzlich falsch !

Eine Maschine unterliegt der Abnützung, doch der Mensch regeneriert sich, so lange er lebt. Wir unterliegen mit allen Organen, Geweben, Knochen und Gelenken einem dauernden Auf- und Abbauprozess. Dadurch sind wir bis ins hohe Alter in der Lage, uns langfristig immer wieder neuen Lebenssituation und Belastungen anzupassen.

Jede Wirbelfehlstellung ist die Ursache für vielfältige Blockaden und damit Beschwerden in den verschiedenen Schichten unseres Wesens: Im Nervenbereich ( nervale Steuerung der Organe, Sinnesempfindung), im Kreislaufsystem und damit im Durchblutungsbereich, im Energiebereich bzw. den Meridanen ( grobstofflich, feinstofflich ), im psychischen Bereich. Langandauernde Fehlstellungen verursachen dann spezielle Störungen, die dem jeweiligen Wirbel zugeordnet werden können. Langanhaltende Blockaden haben immer auch Stoffwechselablagerungen in diesem Bereich zur Folge. Das führt zu Myogelosen (Muskelverhärtungen ), Ablagerungen im Gewebe, Schwellungen, Verhärtungen, Farbänderungen der Haut, Warzen usw., die den Therapeuten schon an die richtige Stelle führen.

Beobachtungen  und Erfahrungen

Die Wirbelsäule spiegelt sich an der Innenseite der Fußsohle wieder. Fehl- stellungen der Wirbel lassen sich somit auch über die Schmerzpunkte der Fuß- reflexzonen finden. Viele Störungen entstehen durch einseitige Blastungen. Linkshänder sind meist nicht so einseitig veranlagt, sie machen auch manches mit der rechten Hand. Rechtshänder sollten daher vieles mit links tun. Die linke Seite ist bei ihnen häufig schwächer, was häufig schon an der Muskulatur erkennbar ist. Beobachtungen zeigen auch, dass bei Rechtshändern durch die einseitige Rechtsbelastung  das rechte ‘Bein häufig locker bzw. länger wird. Wenn die Blase und Nieren nicht richtig arbeiten, kann dies an einer Wirbel- säulenfehlstellung liegen. Die Folge ist, dass es vermehrt zu Harnsalzab- lagerungen kommt und diese zu Jucken und offenen Beinen führen können. Das ist dann nicht psychisch verursacht, kann aber zu Depressionen bzw. psychisch- en Störungen führen.

Das Bettnässen bei Kindern kann psychisch bedingt sein, aber auch – und daran denkt man zu selten – durch Fehlstellung des 3. Lendenwirbels verursacht werden. Wenn die Nerven für die Blase abgedrückt werden, ist die Blase schwach.

Wenn einzelne Wirbel – und damit die dazugehörenden Nervenbahnen über Jahre eingeklemmt sind, führt das zu Versorgungsstörungen im entsprechenden Organbereich. Schlechte Durchblutung, Fehlfunktionen und dauernde Nerven- störungen sind die Vorraussetzung für Krankheiten wie zum Beispiel Krebs. Niedrige Zellspannungen deuten diese Prozesse an.

Hat der Patient Vertrauen zu dieser einfachen Therapie gefunden, macht es Freude zu helfen. Der Erfolg stellt sich häufig sofort nach der ersten Anwendung ein. Man fühlt sich leichter, schmerzfreier, größer und wohler. Auch bei Skolio- sen und Scheuermann´scher Krankheit kann man die Dorn-Behandlung anwenden.

Das niedergeschriebene Wissen und die praktische Erfahrung habe ich in großer Dankbarkeit von Herrn Dieter Dorn erhalten