Praxisfall 4 / Ältere Dame mit Ischias
Ziemlich verzweifelt und schmerzgeplagt kam eine 89jährige Frau mit Ischias-Beschwerden zu mir, in Begleitung ihrer Tochter. Es war drei Tage vor ihrem 90 Geburtstag. Bei der Begrüßung sagte sie zu mir , in zwei Tagen müsse sie wieder fit sein. Ob ich das schaffen würde, fragte sie. Denn sie wolle gern die ganze nächste Woche feiern und habe deshalb auch viele Leute eingeladen. Es gäbe ein großes Fest zu ihrem 90 Geburtstag. Ich versprach mein bestes zu tun und daran zu arbeiten, dass sie wieder fit werde. Ihre Tochter, Teilnehmerin an einem meiner Seminare, lächelte.
Zuerst kontrollierte ich die Beinlängen und  stellte eine Differenz  von circa 3 cm und einen Beckenschiefstand fest. Ich korrigierte die Beinlängendifferenz, den Beckenschiefstand, den 5. und 4. Lendenwirbel und richtete das Kreuzbein ein. Die Muskeln der Dame waren sehr hart und verspannt und wurden vorher an Gesäß und Rücken weichmassiert. Da die Halswirbelsäule auch nicht mehr ganz beweglich war, korrigierte ich auch diese.
Die Seniorin war nach nur einer Anwendung wieder völlig schmerzfrei. Sie feierte bei bester Gesundheit ihren Geburtstag.
Mit diesem Beispiel möchte ich allen älteren Menschen wieder Hoffnung machen. Auch bei ihnen reichen oft schon wenige Dorn- Breuss- Anwendungen aus, um sie von ihren Schmerzen zu befreien.

Praxisfall 5 / Ärzte mit Rücken und Gelenkschmerzen
Auch Ärzte leiden an Rücken- und Gelenkschmerzen und wären manchmal froh, wenn sie die Adresse eines Dorntherapeuten hätten. Die Röntgenärztin eines Krankenhauses in meiner Nähe kam zur Anwendung zu mir und brachte auch ihre 16jährige Tochter mit, denn diese hatte auch die gleichen Beschwerden.  Zwei Jahre ging die Tochter schon zur Krankengymnastik und führte täglich die verordneten Übungen gewissenhaft aus. Doch es stellte sich - wie die Mutter erzählte - keine Besserung ein. Die Tochter könne nur 20 min in der Schule sitzen, dann bekäme sie Schmerzen an der Wirbelsäule. Auch beim Stehen habe sie keinen richtigen Halt, ihre Periode käme unregelmäßig, sei schmerz-
haft und dauere viel zu lange. Über Müdigkeit und Kopfschmerzen klage sie ebenfalls.
Als ich dann dem Mädchen die Wirbelsäule richtete, beobachtete die Mutter sehr genau an welchen Stellen ich mit der Dorn-Methode arbeitete. Als Rönt-
genärztin - sie hatte ihre Tochter schon des öfteren geröntgt - wusste sie genau, wo man bei ihrer Tochter ansetzen musste. Sie sagte:,,Frau Haffner, sie sind genau an den Stellen, wo die Wirbel am Übergang von der BWS zur LWS verdreht sind und zusätzlich die BWS und LWS eine Skoliose aufweist. Eine Verschiebung des 3.,4. und 5. Lendenwirbels und ein Beckenschiefstand waren ebenfalls vorhanden und eine Schulter war höher als die andere - bedingt durch die Skoliose im BWS Bereich".
Dies alles hatte die Ärztin auf ihren Röntgenbildern festgestellt und nun staunte sie, dass man bei der Dorn-Methode keine Röntgenbilder benötigt, dass man mit seinen Händen sowie sehr viel Gefühl und Einfühlungsvermögen dasselbe ertasten kann. Nach ein paar Anwendungen fühlte sich die junge Frau immer besser und ihre Periode normalisierte sich. Die Kopfschmerzen verschwanden und in der Schule konnte sie schon etliche Stunden - im Gegensatz zu vorher - ohne Beschwerden sitzen. Auch das Stehen bereitete ihr keine Beschwerden mehr. Die Selbsthilfeübungen, die ich ihr gezeigt habe, hat sie gewissenhaft dreimal am Tag durchgeführt.
Die Mutter litt an Kopfschmerzen und Beschwerden an der Brustwirbelsäule, eine Brust war ihr entfernt worden. Sie klagte über ziehende Schmerzen bis zu den Rippen und Austrahlungen bis in die Brust. Obwohl die Brust schon lange entfernt war, litt sie immer noch an demselben Schmerz.
Nach dem Richten der Beinlängendifferenz und der Brust- und Halswirbelsäule hatte sie - nach nur zwei Anwendungen - keine Schmerzen mehr.